Mastitis ist für jeden Milchviehbetrieb ein rotes Tuch. Sie verursacht durch Leistungseinbußen, eine kürzere Nutzungsdauer und Behandlungskosten die größten Ertragsverluste bei laktierenden Tieren. Pro gehaltener Kuh sind das je nach betrieblicher Situation 50 bis 400 Euro pro Jahr. Vor allem Tiere mit einer schwachen Abwehr sind oftmals das Opfer von umweltassoziierten Mastitiserregern. Deshalb sind alle vorbeugende Maßnahmen entscheidend, um die Mastitis aus dem Stall zu verbannen. Hierzu gehört die Kontaminationsbegrenzung sowie auch die Abwehrsteigerung des Euters, abgestimmt auf die Einflussfaktoren Mensch, Tier, Erreger und Umwelt.

EINFLUSSFAKTOREN AUF DIE EUTERGESUNDHEIT

 

Stärkung körpereigener Abwehrkräfte

Neben vielen Einflussfaktoren ist das A und O für eine starke Abwehr die Stärkung eigener Abwehrkräfte. Besonders in Phasen hoher Belastung ist der Organismus der Kuh starken Belastungen ausgesetzt und das Immunsystem oftmals geschwächt. Vitalstoffe sind ein natürlicher Weg, die körpereigenen Abwehrmechanismen anzukurbeln.


Die heilende Kraft des Knoblauchs

Wird Knoblauch angeschnitten, setzt sich ein chemischer Prozess in Gang, der für die heilende Kraft der Knolle verantwortlich ist. Durch das Anschneiden werden die Zellen beschädigt – und damit auch die verschiedenen Kammern in den Zellen. Jetzt treten zwei Stoffe miteinander in Kontakt, die sonst voneinander abgeschottet sind: ALIIN und ALIINASE. Wenn sie aufeinander treffen, reagieren sie zu ALLICIN, einer Schwefelverbindung, deren Name nicht ohne Grund an Penicillin erinnert! Genau wie sein synthetischer Bruder bekämpft auch Allicin infektiöse Krankheitserreger, – es hemmt Enzyme, und wirkt so als natürliches Antibiotikum. Seit Jahrhunderten wird Knoblauch zur Aktivierung des körpereigenen Immunsystems zum Schutz vor Bakterien, Parasiten und Pilzen eingesetzt.

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