Vom Anrüsten bis zum letzten Tropfen im Milchtank entscheidet Hygiene über Tiergesundheit und über den wirtschaftlichen Erfolg des Betriebs. Eine konsequente Melkhygiene senkt das Mastitisrisiko, hält Zellzahlen niedrig und bewahrt die Qualität jeder Milchlieferung.
Zu Beginn der Laktation steigt der Energiebedarf von Milchkühen durch die einsetzende Milchproduktion stark an. Da der Pansen noch nicht auf die benötigten Futtermengen eingestellt ist, entsteht oft eine negative Energiebilanz. In dieser kritischen Phase werden körpereigene Reserven abgebaut, wodurch Ketonkörper gebildet werden, die in der Leber verstoffwechselt werden müssen.
Erfolgreiche Milchviehzucht hängt maßgeblich von der Fruchtbarkeitsleistung der Herde ab. Schwache Brunstsymptome, verzögerte Ovulation oder eine geringe Follikelqualität führen dazu, dass der optimale Besamungszeitpunkt verpasst wird.
Kälte, Feuchtigkeit und schwankende Temperaturen belasten das Immunsystem der Jungtiere und machen sie anfälliger für Krankheiten. Mit dem richtigen Management und gezielt angepasster Fütterung lassen sich diese Herausforderungen erfolgreich meistern
Das Trockenstellen bei hoher Milchleistung stellt viele Betriebe vor Herausforderungen. Familie Bruckschlegel aus Velburg (Bayern) zeigt, wie sich der Antibiotikaeinsatz dabei deutlich reduzieren lässt: Ohne Einbußen bei Eutergesundheit oder Fruchtbarkeit.
Mit steigender Milchleistung steigt die Wahrscheinlichkeit von Zwillingsgeburten. Besonders Hochleistungskühe sind davon überdurchschnittlich häufig betroffen. Die Ursachen liegen vor allem in genetischen Faktoren, der hohen Milchleistung selbst sowie in den damit verbundenen Stoffwechselprozessen. ...
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